Bild: KI-Generiert
Die Schweiz steht vor der Herausforderung, ihre Stromversorgung langfristig zu sichern und gleichzeitig ihre Klimaziele zu erreichen. Für die GLP ist klar: Versorgungssicherheit und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Der Gegenvorschlag des Bundesrates hätte der Uralt-Technologie eine Hintertür für neue AKW in der Schweiz geöffnet und hätte damit bewusst die bisher erfolgreiche Energiestrategie gefährdet. Mit der Rückweisung hat der Nationalrat hier eine Denkpause eingelegt.
«Die Schweiz braucht mehr Strom aus erneuerbaren Quellen, mehr Effizienz und mehr Innovation. Nur so können wir unsere Versorgung langfristig sichern und gleichzeitig unsere Abhängigkeit vom Ausland reduzieren», sagt Jürg Grossen, Präsident der GLP.
Die GLP hat sich in den vergangenen Jahren konsequent für den Ausbau von Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie und Speicherlösungen mit Batterien und Power-to-X eingesetzt. Mit der Rückweisung besteht die Chance, dass dieser Pfad nun weitergeht und die Sackgasse der Steinzeit-Atom-Technologie noch gestoppt werden kann.
Für die GLP ist jedoch ebenso klar, der Ausbau der erneuerbaren Energien, intelligente Netze, Speichertechnologien und eine enge Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern bleiben die wirksamsten Instrumente gegen Stromengpässe und Versorgungslücken. Der Fokus muss daher weiterhin auf Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, Energiespeicherung und Europa der 4E-Strategie liegen.
«Wer echte Versorgungssicherheit will, muss die Energieproduktion der Zukunft stärken. Die Antwort auf die Herausforderungen von morgen liegt nicht in ideologischen Grabenkämpfen um neue Reaktoren aus dem letzten Jahrhundert, sondern in pragmatischen Lösungen, die Klima, Wirtschaft und Versorgungssicherheit miteinander verbinden», erklärt Nationalrat Martin Bäumle.
Die GLP wird nun die nächsten Schritte genau beobachten. Sollte das Parlament am Ende gegen den Willen der Grünliberalen doch noch einen Gegenvorschlag beschliessen, würde die GLP gegen den Entscheid des Parlamentes das Referendum ergreifen und in einer Volksabstimmung alles unternehmen, um diesen Rückschritt in ein vergangenes Atomzeitalter zu verhindern. Nur die Fortsetzung mit den wirksamen Rahmenbedingungen für Investitionen in erneuerbare Energien, Effizienz und Energiespeicher kann die Schweiz auf ihrem Weg zu einer sicheren und klimaneutralen Energieversorgung konsequent voranbringen.