Die GLP ist weiterhin überzeugt, dass die beschlossenen Erschwernisse beim Zugang zum Zivildienst der Schweiz und ihrer Gesellschaft langfristig schaden werden. Für die GLP ist klar: Eine moderne und gerechte Dienstpflicht muss alle Formen des Engagements für die Schweiz gleichwertig anerkennen – sei dies im Militär, im Zivilschutz oder im Zivildienst.
Die GLP befürchtet insbesondere, dass zahlreiche Institutionen künftig Mühe haben werden, genügend Mitarbeitende und Unterstützung sicherzustellen. Besonders betroffen könnten Bereiche wie die Pflege, das Gesundheitswesen oder soziale Institutionen sein, die heute stark auf den Einsatz von Zivildienstleistenden angewiesen sind.
Die Grünliberalen hoffen deshalb, dass es gerade in diesen sensiblen Bereichen nicht zu einer massiven Einschränkung der verfügbaren Zivildienstleistenden kommen wird. Die Partei fordert den Bundesrat auf, die Auswirkungen der neuen Regelungen genau zu beobachten und bei negativen Folgen rasch Gegenmassnahmen zu prüfen.
Die GLP wird sich auch künftig für eine zeitgemässe, faire und gesellschaftlich sinnvolle Dienstpflicht einsetzen.