Nein zur Steinzeit-Atom-Technologie: GLP lanciert das Referendum  

Nein zur Steinzeit-Atom-Technologie: GLP lanciert das Referendum  

In der Sommersession hat die SVP, die FDP und Teile der Mitte einen energiepolitischen Rückschritt beschlossen: Sie haben die Hintertür für neue Kernkraftwerke geöffnet – und damit für eine Steinzeit-Atom-Technologie. Für die GLP ist klar: Wer heute auf Kernkraft setzt, hat die energiepolitischen Realitäten verkannt. Neue Kernkraftwerke würden frühestens in Jahrzehnten Strom liefern, verursachen enorme Kosten und lösen keines der aktuellen Probleme der Schweizer Energieversorgung.

«Wir haben kein Technologieverbot heute. Forschung war immer möglich und wird es weiterhin bleiben» erklärt Nationalrat Matthias Samuel Jauslin bei der Lancierung des Referendums. «Dieselben, die sich angeblich für die Versorgungssicherheit einsetzen, bekämpfen Windprojekte, blockieren die Zusammenarbeit mit Europa und kürzen Forschungsgelder – und fordern dann ein Kernkraftwerk, das frühestens in einem Vierteljahrhundert Strom liefern würde. Die GLP setzt auf Effizienz, Erneuerbare, Energiespeicher und Europa mit einem Stromabkommen.», so Jauslin.  

 

Die Grünliberalen wehren sich mit aller Kraft gegen diesen Angriff auf die erfolgreiche Schweizer Energiewende.  

«Statt die Energiezukunft der Schweiz voranzubringen, wird die Tür für eine Steinzeit-Atom-Technologie geöffnet, die zu spät käme, zu teuer wäre und am Bedarf vorbei produzieren würde», sagt GLP-Präsident Jürg Grossen.