Bei den vom Bundesrat dargelegten Varianten sprechen sich die Grü“;nliberalen klar für die weitergehende Variante 2 aus. Diese Variante kann als erster Schritt in die gewünschte Richtung betrachtet werden. Die Abgabesätze sind aber leider auch hier viel zu tief um eine nennenswerte Lenkungswirkung zu entfalten. Dies weil sich der Bundesrat am Szenario POM (Politische Massnahmen Bundesrat) und nicht am Szenario NEP (Neue Energiepolitik) orientiert. Somit können auch mit dieser Variante die energie- und klimapolitischen Ziele des Bundesrats nicht erreicht werden. „Wir Grünliberalen sind im Gegensatz zum Bundesrat klar davon überzeugt, dass eine umfassende und staatsquotenneutrale ökologische Steuerreform die Standortattraktivität der Schweiz nicht beeinträchtigt, sondern im Gegenteil sogar erhöht“, kritisiert Nationalrat Roland Fischer die dahingehenden Aussagen im Bericht des Bundesrates. Einverstanden sind die Grünliberalen hingegen mit der Auffassung, dass für die Einführung einer ökologischen Steuerreform eine Verfassungsgrundlage notwendig ist. Diese kann entweder durch eine Annahme der Volksinitiative „Energie- statt Mehrwertsteuer““ oder durch einen direkten Gegenvorschlag geschaffen werden.