Willlkürliche US-Zollerhöhung: «Unter Trump gibt es keine Verlässlichkeit»

Willlkürliche US-Zollerhöhung: «Unter Trump gibt es keine Verlässlichkeit»

Die erneute Erhöhung der US-Zölle auf 12,5 % schwächt die Schweizer Exportwirtschaft, zumal Schweizer Güter damit stärker belastet werden als jene aus der EU. Für die GLP unterstreicht dieser Schritt die Unberechenbarkeit der aktuellen US-Handelspolitik. Die Schweiz darf nicht abwarten: Sie muss entschlossen weiterverhandeln, die Bilateralen III sichern und weitere Freihandelsabkommen abschliessen.

Die GLP bedauert die Entscheidung des US-Präsidenten, die Zölle auf Schweizer Exportgüter weiter anzuheben, ausserordentlich. Dieser künstliche Schutzwall schadet Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks und belastet die Lieferketten unnötig.

 

Mit der Unberechenbarkeit leben – aber das Ziel nicht aus den Augen verlieren 
«Die erneuten Zollerhöhungen und die Benachteiligung gegenüber der EU und anderen Ländern sind unverständlich. Die Schweiz muss weiterverhandeln.», sagt GLP-Parteipräsident Jürg Grossen. Was klar ist: «Unter Trump gibt es keine Verlässlichkeit.», so Grossen.

 

Gegenmittel: Bilaterale III und weitere Freihandelsabkommen 
Die Antwort auf Protektionismus und verhangene Zölle muss mehr Weltoffenheit, Abbau von Handelshemmnissen und Rechtssicherheit sein. Neben den weiteren Verhandlungen mit den USA müssen die bewährten bilateralen Verträge mit unserem wichtigsten Handelspartner, der EU, vorangetrieben werden. «Mit den Bilateralen III sichern wir den bilateralen Weg für die Zukunft ab», unterstreicht Grossen. Auch müssen weitere Freihandelsabkommen, wie beispielsweise Mercosur, abgeschlossen werden um den Industrie- und Handelsplatz Schweiz zu stärken.