Es braucht eine Regulierung mit Augenmass!   

Es braucht eine Regulierung mit Augenmass!   

Die GLP begrüsst es, dass der Bundesrat unseren Bankenplatz stabilisieren will und dazu mehrere Massnahmen auf den Weg bringt. Denn es ist für die Schweizer Volkswirtschaft zentral, dass unsere Finanzinstitute für Krisen gewappnet sind. Doch es muss mit Augenmass vorgegangen werden. Für uns ist unklar, ob die hohe Eigenkapitalunterlegung von Auslandtöchtern die erhoffte Wirkung zeigt.

Ziel muss sein, dass wir eine wirksame Regulierung haben, die die Stabilität des Bankensektors stärkt und die Steuerzahlenden vor den Folgen einer Bankenkrise schützt. «Wir fordern eine Regulierung mit Augenmass», sagt Parteichef Jürg Grossen. 

 

Für die Grünliberalen müssen die Massnahmen die richtige Balance zwischen der notwendigen Bankenstabilität und einem wettbewerbsfähigen Finanzplatz finden. Ob das bereits der Fall ist, kann erst nach einer Detailprüfung beurteilt werden. 

 

Es ist für die Schweiz von grossem Interesse, eine Grossbank in der Schweiz zu behalten. Vor allem die geforderte Kapitalunterlegung von 100 Prozent für Auslandstöchter muss kritisch geprüft werden. Denn nur wenn eine systemrelevante Bank wie die UBS international konkurrenzfähig bleibt, ist sie nicht gezwungen, Aktivitäten, aber auch Arbeitsplätze, ins Ausland zu verlegen und künftig einen grösseren Teil der Steuern dort zu entrichten.