«Die Antwort auf eine wachsende Bevölkerung darf nicht immer mehr Strassen und Schienen heissen», sagt Verkehrspolitikerin Barbara Schaffner. «Sondern es gilt, deutlich mehr aus der heutigen Verkehrsinfrastruktur und dem bereits genutzten Platz herauszuholen. Im Weidmann-Bericht finden sich dazu einige richtige Ansätze wie die Nutzung von Pannenstreifen gegen Stau. Auch wird richtigerweise versucht, Strasse und Schiene zusammen zu denken und Verkehrsdrehscheiben einzurichten. Doch der Bericht geht zu wenig weit. Die GLP fordert eine Zusammenlegung der beiden Verkehrsbundesämter ASTRA und der BAV: www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254014
Aus Sicht der Grünliberalen braucht auch unterschiedliche Arbeitszeiten und mehr Homeoffice sowie Mobility Pricing, um die Verkehrsspitzen zu brechen. Mit mehr Digitalisierung kann zudem automatisch auf hohes Verkehrsaufkommen reagiert werden. Die GLP unterstützt den Grundsatz, das Geld dort gezielt für Verkehrsinvestitionen einzusetzen, wo der Nutzen am grössten ist.