In der Schweiz besteht heute bei der Behandlung psychischer Probleme eine Unterversorgung. Das hat für die Patientinnen und Patienten eine grosse Belastung zur Folge und ist auch unter dem Aspekt der Prävention verfehlt. Es ist daher richtig, dass mit dem Wechsel zum Anordnungsmodell das volle Potenzial der psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ausgeschöpft wird, um so den Zugang zu nötigen Behandlungen zu verbessern. Gerade auch bei Krisen- und Notfallsituation ist eine bessere Versorgung durch mehr verfügbare Leistungserbringer dringend nötig.