Beat Flach tritt aus dem Nationalrat zurück, Stadträtin Barbara Portmann rückt nach

Beat Flach tritt aus dem Nationalrat zurück, Stadträtin Barbara Portmann rückt nach

Nach vierzehn Jahren im Nationalrat hat sich unser Fraktionsmitglied Beat Flach entschieden, sein Mandat per 31. Mai 2026 niederzulegen. «Die Arbeit im Parlament war für mich eine grosse Ehre und ein besonderes Privileg», sagt das langjährige Mitglied der Rechtskommission. Die Lenzburger Stadträtin Barbara Portmann wird Flachs Nachfolge im Nationalrat antreten.

Der GLP-Nationalrat Beat Flach hat heute per Medienmitteilung seinen Rücktritt aus dem Parlament bekanntgegeben. Er bedankte sich bei den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen, das sie ihm über viele Jahre geschenkt haben. «Nach vierzehn intensiven Jahren ist für mich der Zeitpunkt gekommen, Platz für Erneuerung zu schaffen», begründet Flach seinen Rücktritt.

 

Die GLP-Bundeshausfraktion verliert mit Beat Flach ein überaus geschätztes und kompetentes Mitglied, das stets Rat wusste und immer hilfsbereit war. Die GLP dankt ihm für seinen enormen Einsatz. «Wir werden seine Kompetenz und sein grosses Herz in der Fraktion vermissen», sagt die Fraktionspräsidentin Corina Gredig. «Im Namen der gesamten Fraktion möchte ich Beat ein riesiges Dankeschön für seinen grossartigen Einsatz aussprechen und ihm jetzt schon sagen: Beat, du wirst uns fehlen», so Gredig.

 

Beat Flach ist es zu verdanken, dass hoffnungslos überschuldete Privatpersonen bald eine zweite Chance erhalten werden. Er war es, der den Anstoss für einen Schuldenschnitt gegeben und sich im Parlament dafür eingesetzt hat. Und schon vor Jahren – viel früher als andere – hatte er sich für mehr Frauen in der Armee stark gemacht.

 

Parteipräsident Jürg Grossen betont: «Mit Beat verlässt uns ein profilierter Sicherheits- und Rechtspolitiker. Der Einsatz für den Rechtsstaat war für ihn absolut zentral – gerade in Zeiten, in denen dieser unter Druck zu geraten drohte.» Und, so Grossen weiter, Beat habe vor vielen anderen erkannt, dass Sicherheit für die Schweiz nur in Kooperation mit Europa gewährleistet werden kann und dass dazu auch die Cybersicherheit und der Kampf gegen Fake News gehört. «Ich bin froh, dass er uns als Parteimitglied erhalten bleibt und wir auch künftig auf sein Fachwissen zurückgreifen dürfen», so Grossen.

 

Gleichzeitig freut sich Fraktionschefin Corina Gredig mit der Lenzburger Stadträtin Barbara Portmann eine kompetente Nachfolgerin aus dem Aargau in der GLP-Bundeshausfraktion begrüssen zu dürfen. Die 51-jährige Geografin, ehemalige Grossrätin und einstige Fraktionspräsidentin sagt zu ihrem neuen Amt in Bundesbern: «Mit Respekt vor meiner neuen Aufgabe und mit grosser Neugier freue ich mich auf meine neuen Herausforderungen als Aargauer Nationalrätin.»