Die Grünliberalen haben den ursprünglichen Vorschlag des Bundesrates als einzige Fraktion von Beginn weg unterstützt. Leider hat der Ständerat diesen zu einem Ausbauprojekt mit einer einseitigen Bevorteilung von konservativen Familienmodellen gemacht. Eine Neuauflage muss auf diese Verschlechterungen – die im Widerspruch zu den eigentlichen Zielen der Reform stehen – verzichten.
Die ursprüngliche Vorlage bietet im Gegensatz zur abgelehnten Vorlage diverse Vorteile: Sie ist langfristig finanzierbar, innerhalb und zwischen den Generationen gerecht und sie verzichtet auf die einseitige Bevorteilung von konservativen Familienmodellen. Die Anliegen von Jungen und Frauen werden damit besser berücksichtigt. Die Grünliberalen raten Bundesrat Berset die Schublade zu öffnen.