Lange gehörte die Schweiz zu den Vorreitern in Sachen Elektromobilität. Zuletzt hat die Schweiz hier aber stark an Terrain verloren. Während uns halb Europa rechts und links bei der E-Mobilität überholt, steht die Landesregierung zusätzlich auf die Bremse. Völlig zur Unzeit und unnötigerweise will das Umwelt- und Energiedepartement Elektroautos mit neuen Steuern belasten.
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«Der Gesamtbundesrat biegt falsch ab und geht in den Geisterfahrermodus!», sagt Parteipräsident Jürg Grossen. «Erfreulicherweise ist der Anteil reiner E-Autos an den Neuzulassungen im letzten Halbjahr zwar leicht auf 21 Prozent gestiegen. Während Deutschland und Frankreich immer näher zur Schweiz aufschliessen, hat uns nun aber Österreich überholt und Holland, Dänemark, Portugal, Belgien, Schweden, Finnland und Norwegen hängen uns ab.»
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Die Schweiz verpasst derzeit die CO2-Flotten- und Klimaziele deutlich. Wir sollten deshalb der Elektromobilität Steine aus dem Weg räumen. «Und was macht der Bundesrat? Das Gegenteil: Er verteilt Elektro-Bremsklötze», betont Nationalrat Matthias Jauslin.
Die GLP wehrt sich vehement dagegen, beim Autoverkehr den Rückwärtsgang einzulegen. «Statt indirekt Benzin und Diesel zu fördern, sollte unsere Regierung mehr Gas geben bei der Verbesserung der Ladeinfrastruktur», sagt Nationalrätin Barbara Schaffner.
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Die Grünliberalen beurteilen den Ladestromzuschlag als unausgegoren und lehnen ihn strikte ab!