Abstimmungen vom 30. November: Die GLP setzt zwei deutliche Zeichen!

Abstimmungen vom 30. November: Die GLP setzt zwei deutliche Zeichen!

Die GLP-Delegierten haben an ihrer 60. DV mit deutlichen Mehrheiten ihre Parolen gefasst: Sie lehnen die Juso-Initiative ebenso klar ab, wie sie der Service-Citoyen-Initiative zustimmen. «Wenn nun auch die Stimmbürgerinnen und -bürger die schädliche Erbschaftssteuer verwerfen und einen Gemeinschaftsdienst für alle einführen, sichern sie unseren Wohlstand und die Robustheit der Schweiz für die Zukunft ab», so Parteipräsident Jürg Grossen.

Mit 138 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung haben die Grünliberalen an ihrer heutigen Delegiertenversammlung in Delémont der Juso-Initiative eine eindeutige Abfuhr erteilt. Für Delegierten steht fest, dass die übermässige Besteuerung von Erbschaften über 50 Millionen Franken zu Zwangsverkäufen von Unternehmensanteilen und zum Wegzug von vermögenden Personen führt. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Stimmbevölkerung dies gleich sieht und die schädliche Initiative ebenso klar verwirft wie wir», so Jürg Grossen.

 

Die GLP hat an ihrer heutigen Delegiertenversammlung mit 135 zu 0 Stimmen bei 5 Enthaltungen deutlich die Ja-Parole zur Service-Citoyen-Initiative gefasst, über die Ende November ebenfalls abgestimmt wird. «Für die Grünliberalen steht fest, dass ein solcher Gemeinschaftsdienst nicht nur die Personalbestände von Armee und Zivildienst sichert, sondern die Schweiz insgesamt krisenresistenter machen würde», sagt Grossen. Und er fügt an: «Wir sind die einzige Fraktion, die diese Volksinitiative unterstützt – ihr Rückhalt in der Bevölkerung ist enorm.» Das zeige, wie nahe die GLP an den Bürgerinnen und Bürgern ist, betont der GLP-Präsident.

 

«Die Volksinitiative nutzt unser gesamtes Potenzial. Frauen und Männer können sich militärisch oder zivil einbringen. Der Service Citoyen gibt jungen Menschen damit die Möglichkeit, sich für die Gesellschaft einzusetzen», sagt Sicherheitspolitiker Beat Flach. «Die GLP will diese Chance unser Land zu stärken nutzen», so der Nationalrat.