Das inländische Arbeitskräftepotenzial besser nutzen 

Das inländische Arbeitskräftepotenzial besser nutzen 

Die Kündigungs-Initiative ist keine Lösung! Die GLP stürzt die Schweizer Wirtschaft nicht ins Chaos, sondern wir stärken sie! Aus unseren Nachbarländern kommen viele gutausgebildete Fachkräfte. Das soll auch weiterhin so sein. Die Zuwanderung können wir dämpfen, indem wir unsere eigenen Arbeitskräfte pflegen und das inländische Potenzial besser nutzen. Die Grünliberalen reichen darum Vorstösse für eine PK-Flatrate und einen Motivations-Bonus ein, um das inländische Potenzial besser zu nutzen. «Wir rechnen damit, dass es so bis zu 250‘000 Arbeitskräfte weniger aus dem Ausland braucht», erklärt GLP-Präsident Jürg Grossen.

Ohne Zuwanderung würde die Schweizer Bevölkerung ab 2029 schrumpfen. Ohne sie fehlten die Pflegefachpersonen und Ärztinnen im Spital, Ingenieure und die Leute in der Gastronomie und Hotellerie, aber auch Forscherinnen und Forscher. Die GLP stellt sich den Herausforderungen, die die Einwanderung bringt. Sie geht diese mit einem Motivations-Bonus und einer PK-Flatrate an. Diese Massnahmen bringen über 100‘000 Inländerinnen und Inländer zusätzlich in eine Erwerbstätigkeit. 

 

Zusammen mit der Familienzeit-Initiative, der Individualbesteuerung und landesweit bezahlbaren Kita-Plätzen kommen wir nochmals auf gegen 100‘000 Personen, die nicht zuwandern müssen. Da die insgesamt 200‘000 Migrantinnen und Migranten teilweise mit Kindern zu uns kommen, kann so die Zuwanderung um gegen 250‘000 Personen gesenkt werden. 

 

GLP-Präsident Jürg Grossen reicht einen Vorstoss ein, in dem er einen BVG-Einheitssatz fordert. Mit dieser PK-Flatrate sollen ältere Arbeitnehmende nicht mehr teurer sein. «Mit einer solchen Pensionskassen-Flatrate bleiben über 55-Jährige attraktiver für die Unternehmen», so Grossen. 

 

Arbeit soll sich lohnen. Wer über das Referenzalter hinaus erwerbstätig bleiben möchte – vielleicht auch in einem angepassten Umfang – soll dafür mehr bekommen als dereinst eine höhere Rente. Nationalrat Patrick Hässig schafft mit seinem Vorstoss für einen Motivations-Bonus die Grundlage dazu. Er möchte, dass Erwerbstätige ab dem Referenzalter bis zu einem Bruttolohn von 100‘000 Franken nur noch halb so viel Steuern bezahlen auf das Erwerbseinkommen. Zentral ist, dass der Betrag, auf den es einen Steuervorteil gibt, gedeckelt wird. Denn es sollen gerade die Normalverdiener profitieren. «Es kommt der Wirtschaft und den Mitarbeitenden zugute, wenn mehr Ältere ihre Erfahrung weitergeben – und sie selbst können ihre Rente aufbessern», sagt Hässig.