JA zur Ehe für alle

Gleiche Rechte und Pflichten für alle - auf diesem einfachen Prinzip fusst unsere liberale Ordnung. Warum also sollte dieses Prinzip für die Ehe nicht gelten?

Im Jahr 2013 haben die Grünliberalen die Einführung der Ehe für alle mittels einer parlamentarischen Initiative gefordert. Nach jahrelanger Kommissionsarbeit und Verzögerungstaktik der Gegenseite sagten die Parlamentskammern im Dezember 2020 nach sieben Jahren endlich «Ja»!  Beschlossen wurde eine Revision des Zivilgesetzbuches, welche die Ehe unabhängig der sexuellen Orientierung mit gleichen Rechten und Pflichten definiert. Das heisst, dass anders- und gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe als staatliche Institution zu gleichen Teilen offen-steht.

Ja zur gleichen Ehe für alle

Das heutige Partnerschaftsgesetz nur für gleichgeschlechtliche Paare kommt einer «Ehe zweiter Klasse» gleich. Mit der Ehe für alle wird diese Ungerechtigkeit aus dem Gesetz gestrichen. Fortan haben alle erwachsenen Paare ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung Zugang zur gleichen Ehe.

Ja zum Recht auf Ehe und Familie für alle

In der Verfassung steht: «Das Recht auf Ehe und Familie ist gewährleistet». Von einer Unterscheidung anhand der sexuellen Orientierung ist nicht die Rede. Mit der Ehe für alle wird daher kein neues Recht geschaffen, sondern gleichgeschlechtlichen Paaren ermöglicht, was ihnen verfassungsmässig längst zusteht.

Ja zu gleichen Rechten und Pflichten für alle

Die Ehe ist nicht nur die Verbindung zwischen zwei Menschen, sie regelt auch Rechte und Pflichten in einer Beziehung. Mit der Ehe für alle werden keine neuen Regelungen eingeführt, im Gegenteil: Die «Ehe zweiter Klasse» in Form des Partnerschaftsgesetzes wird gestrichen und die Ehe mit allen Rechten und Pflichten für alle erwachsenen Paare geöffnet.

Ja zu einem liebevollen Zuhause für alle

Ein liebevolles Zuhause entsteht durch liebende und fürsorgliche Eltern –unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlecht. Ein Kind benötigt beständige und liebevolle Bezugspersonen sowie ein behütetes Zuhause. Heute verbietet das Gesetz gleichgeschlechtlichen Paaren die Adoption und schliesst sie von der Fortpflanzungsmedizin aus.

Die Leihmutterschaft, die Eizellenspende sowie die anonyme Samenspende bleiben in der Schweiz verboten. Mit der Ehe für alle wird es keine gesetzlichen Anpassungen in diesem Bereich geben. Die für heterosexuelle Paare bestehenden Regelungen werden gleichgeschlechtlichen Paaren zugänglich gemacht.

Ja zu einer offenen und toleranten Schweiz für alle

Eine Öffnung der Ehe für alle Paare ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung hat eine wichtige Signalwirkung für die Gesellschaft. Durch eine gesetzliche Anerkennung, beziehungsweise die Gleichstellung von anders- und gleichgeschlechtlich Liebenden, werden Vorurteile abgebaut und die Schweiz als offene und liberale Gesellschaft auch international positioniert.

Nach acht Jahren sind wir fast am Ziel

Nach nunmehr acht intensiven Jahren politischer Knochenarbeit ist es soweit! Die parlamentarische Initiative der Grünliberalen zur Ehe für alle kommt vors Volk. Damit soll nun auch vor dem Gesetz gleich werden, was in der Realität schon lange keine Unterschiede mehr kennt.

Du bist gleicher Meinung? Dann engagiere dich jetzt und werde noch heute Mitglied!

 

 

GLEICHE RECHTE FÜR ALLE,
GLEICHE PFLICHTEN FÜR ALLE
JA ZUR EHE FÜR ALLE