Abstimmungsparolen

Für die Volksabstimmung am 26. September 2021 hat die Delegiertenversammlung folgende Parolen für die zwei eidgenössischen Vorlagen beschlossen: Ein einstimmiges Ja bei zwei Enthaltungen zur Ehe für alle und eine klare Nein-Parole zur 99%-Initiative mit 6 Ja-Stimmen zu 139 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen.

Zeitgemäss und liberal: Ja zur glp-Initiative Ehe für alle

Eine einstimmige Ja-Parole bei 2 Enthaltungen gab es für die Ehe für alle-Vorlage, welche die Grünliberalen im Jahr 2013 unter Federführung von Kathrin Bertschy im Nationalrat lanciert haben. Menschen heiraten, weil sie ihre Lebensgemeinschaft auf eine dauerhafte Basis stellen wollen und sich gegenseitig finanziell absichern oder gegenüber der Gesellschaft ihre Verbundenheit ausdrücken wollen. Einem Teil der Gesellschaft werden die Rechte der zivilen Ehe bis heute verweigert. Ihnen steht mit der eingetragenen Partnerschaft nur eine Ehe zweiter Klasse zur Verfügung. Das ist einem modernen Rechtsstaat unwürdig. Der Staat hat sexuelle Präferenzen und individuelle Lebensentwürfe nicht zu werten.

 

Weltweit haben bereits Dutzende Länder die Ehe geöffnet. Die Schweiz soll endlich nachziehen. Um dieses Ziel zu realisieren, möchten wir uns mit einer grossen Mitmachkampagne für ein deutliches Ja am 26. September engagieren. Hilfst auch Du mit?

Mitmachkampagne und Crowdfunding der glp Schweiz

 

Mit der Ehe für alle, über die wir am 26. September abstimmen, steht ein Meilenstein der Schweizer Gleichberechtigungspolitik zur Abstimmung. Wir wollen uns für gleiche Rechte für alle stark machen – mit euch zusammen. Damit wir eine wirksame möglichst Kampagne organisieren können, haben wir ein Crowdfunding organisiert, bei dem Du viele tolle Goodies ergattern kannst. Packen wir es zusammen an!

JA zur Ehe für alle

Gründe für ein deutliches JA zur Ehe für alle - Hier finden Sie unser Argumentarium:

Steuersystem reformieren, aber nicht so: Ein klares Nein zur verfehlten 99%-Initiative

Die Grünliberalen finden es korrekt, Löhne und damit Arbeit weniger stark zu besteuern. Auch die hohe Konzentration der Vermögen ist keineswegs unproblematisch. «Eine Reform des Steuersystems müsste die Arbeit aber in der gesamten Breite entlasten und faire Anreize auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Die 99%-Initiative ist so nicht zielführend. Sie möchte die zusätzlichen Einnahmen aus der überhöhten Besteuerung zusätzlich für Transferzahlungen zugunsten einer undefinierten sozialen Wohlfahrt verwenden. Zudem hemmt sie Innovationen und verteuert Nachfolgelösungen in Betrieben», sagt Nationalrätin und WAK-Mitglied Kathrin Bertschy. Deshalb fassten die Delegierten mit 6 Ja-Stimmen zu 139 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen eine klare Nein-Parole.

Webseite des Nein-Komitees
Parolenspiegel

 

Der Parolenspiegel bietet Dir eine Übersicht über unsere Abstimmungsparolen im Vergleich zu den Abstimmungsresultaten. Ab 2007 sind es die Abstimmungsparolen der glp Schweiz, für die Jahre 2004-2007 handelt es sich um diejenigen der glp Kanton Zürich.